12. Küche

Die Küche nutzten die Kantorenfrauen Mathilde Weinberg und Clara Eisemann, um ihre Familien mit koscher zubereitetem Essen zu versorgen. Der alte Spülstein und der Herd sind erhalten. Am rechten Türpfosten des Eingangs zur Küche ist der Platz freigelegt worden, wo eine Mesusa angebracht war. Ähnliche Spuren sind auch bei den Eingängen zum „Herrenzimmer“ und zum Gebetssaal zu finden.

Zur Zeit der Nutzung durch die Garnison wurden von hier aus viele Soldaten verpflegt. Die Tür, die den kleinen Flur zum Gang hin verschließt, hat eine Durchreiche für die Essensausgabe. Auch die Schrift auf der Tür zur Toilette im oberen Stockwerk „LATRINE“ kann auf diese Zeit zurückgeführt werden.

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